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Man stelle sich vor, dass ein grosser Teil der Flüge am Flughafen FFM nich fliegen können, weil die Hälfte der Mitarbeiter der Flugsicherung in Urlaub oder krank sind.

Die Bahn, insbesondere seit Mehdorn, sorgt mit konstant negativer Personalpolitik für ein Ausdünnen der Personaldecke und wundert sich jetzt, dass wie jetzt in Mainz die Stellwerke nicht mehr besetzt werden können. Ja, Herr Mehdorn, das ist eine der Spätfolgen. Um mit aller Macht und gegen alle Vernunft an die Börse zu stürmen wird an allen Ecken gespart. Am meisten einsparen kann man natürlich bei den „Human Resources“, wie Menschen heutzutage heissen. Dass dann alle personalintensiven Bereiche in starke Probleme geraten, wird übergangen, man will ja keine Probleme hören, sondern Lösungen. Natürlich Lösungen, wie man möglicht kostenneutral die Kostenstelle HumanResource entlasten kann. Modernes Management hat den Mensch als individuelles denkendes Individuum nicht mehr auf dem Plan.

Die massiven Einschränkungen im Fernverkehr und auch im Nahverkehr, vorraussichtlich noch bis Ende des Monats, bauen sich gerade zu einem massiven Imageschaden auf. Ob hier unterm Strich noch gespart wurde, wage ich zu bezweifeln. Aber das hat man bei der Berliner S-Bahn ja auch ausgesessen.

Aber ein Bauernopfer ist auch schon gefunden. Hansjörg Hess, Vorstand Produktion der DB Netz AG, muss seinen Hut nehmen. Laut Stuttgarter Zeitung war ein Rückzug von Hess sowieso schon geplant. Somit ist das Volk besänftigt. Alles klar, wir machen weiter so…

DD


Links zum Thema:

Spiegel Online – Stellwerkchaos

Allgemeine Zeitung Mainz – Bahnchaos

Stuttgarter Zeitung – Bahnchaos

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Wer die Freiheit aufgibt,
um Sicherheit zu gewinnen,
wird am Ende beides verlieren.

Benjamin Franklin

Will man in einer Organisationsstruktur die Benutzung einer einheitliche Terminologie fördern hilft das von der Firma Wolf Maschinenbau AG entwickeltes Plugin „Shared Technical Terminology Thesauruss“ weiter. Es steht für Libre-Office 4.0 und 4.1 zur Verfügung. Die benutzte Lizenz ist LGPL-v2.1.

Das Plugin führt dazu, das in einer zentral abgelegten Konfigurationsdatei eingetragene Phrasen blau unterstrichen werden und eine der Terminologie entsprechende Alternative angeboten wird.

Plugin Download auf LibreOffice.org

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Stand Feb. 2016

Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat – Ich bin am Rosenmontag mit der Bahn auf einer Strecke gefahren, die mich über den Mainzer Hauptbahnhof geführt hat. Wahrscheinlich habe ich als Fastnachtsmuffel die Gefahr verdrängt…

In Worms haben eine Regionalbahn und ein Regionalexpress schon überhaupt nicht mehr angehalten, da sie bereits überfüllt waren. Ein ab Worms eingesetzter Sonderzug hatte glücklicherweise weit vorne eine defekte Tür, sodass sich das Feiervolk nicht bis ganz nach vorne gesetzt hat. Im vordersten Abteil war es bis Bodenheim bis auf vier gröhlende Karnevalisten relativ ruhig. Dort hielt der Zug mit dem Vorderteil leider etwas zu früh mitten am Bahnsteig, daher haben leider viele das vordere Abteil entdeckt. Aber da waren ja glücklicherweise nur noch zwei Stationen bis Mainz Hauptbahnhof übrig.

Nach Wiesbaden war die Fahrt angenehm… gähnende Leere im Zug, die arme Zugbegleiterin war dem Nervenzusammenbruch nahe – sie hatte mein Mitgefühl…

Auf der Rückfahrt dachte ich, um 17:00/18:00 Uhr wäre schon alles vorbei – falsch gedacht. Als ich in Mainz aus der Regionalbahn aus Wiesbaden steigen wollte, sah ich mich einer geschlossenen Kette kostümierter Fastnachtsfanatiker gegenüber, die entweder noch nie eines hatten oder ihr Hirn vor kurzem versoffen hatten. Auf die Idee zu kommen, dass die Passagiere aussteigen müssen um auch wieder welche einsteigen zu lassen, war wohl zuviel verlangt. Ich habe zwei Sekunden gewartet um ihnen zumindest die Chance zu geben, selbst darauf zu kommen. Zuviel verlangt, mich starrten stumm ca. 15 bunt kostümierte an. Erst auf wiederholte Bitte, dass ich doch gerne aussteigen wolle, konnte ich mich durch die Menge durchdrücken. Dass ich dabei noch wüst beschimpft wurde, brauche ich wohl nicht erwähnen.

Die Fahrt in der Regionalbahn von Mainz nach Worms war schliesslich so, wie ich es dann vermutet hatte. Lautes Gröhlen, Anrempeln, Pöbeln etc. Als zwei Bänke hinter mir ein Troll seine vernichteten Bierreserven nicht mehr bei sich behalten konnte, war ich kurzzeitig ein wenig verärgert. Na ja… Aber wo stiegen die lautesten und unangenehmsten Feiertrolle aus? Ja… In Worms

WZ-Artikel: Wormser Stadtrat verabschiedet Haushalt-Erstmals wieder mit Neuverschuldung

Prestige, Macht und Filz…

Ich finde es immer wieder bestürzend, dass Verwaltungen ungestraft dauerhaft und mutwillig über ihre Verhältnisse leben können, meist um sich zu profilieren oder ein Denkmal zu setzen. Aber das Stimmvieh ist ja geduldig und bis zur nächsten Wahl ist alles wieder vergessen. Oder wie in diesem Fall: Die Wahl ist zwar nah, aber der Stadtdirektor kann sich dank Ermangelung ernsthafter Alternativen in Sicherheit wiegen.

Damit sie mich nicht falsch verstehen: Ich habe überhaupt nichts
gegen ein vernünftig saniertes Theater oder auch andere Prestige-Objekte und -Veranstaltungen, im Gegenteil… wenn man sie sich leisten kann!

Wenn sich die Zinsen für bereits laufende Kredite auf schwindelnde Höhen zubewegen, die Tilgung noch gar nicht beachtet, kann ich als Stadt-Regierung nicht sehenden Auges auf die Katastrophe zurennen, nur weil ich sowieso nur wenige Amtsperioden
lang damit konfrontiert bin. Ich kann auf Dauer kein Geld ausgeben, das ich nicht habe und mich dann über den großen Sozialetat beschweren.

Um das mal mit einem Bild vom treu sorgenden Familienvater zu erklären: Ich kann als Vater für die Familie kein tolles neues Auto kaufen und einen große Reise finanzieren, wenn ich kaum das Geld für das Mittagessen zusammen bekomme und noch den Kredit für die Waschmaschine bedienen muss.

Ein Ritzenschieber … war früher ein ungelernter Arbeiter, der die Rillenschienen von Straßenbahnen sauber hielt, indem er mithilfe einer stockähnlichen Spezialschaufel oder eines kurzen und steif gebundenen Rutenbesens, der am anderen Stielende ein etwas zugespitztes Flacheisen trug, den Schmutz entfernte, der sich darin angesammelt hatte. … Der Beruf starb in den 1950er Jahren aus.

Quelle: Wikipedia

Japans Hochgeschwindigkeitszüge Shinkansen sind mit Abstand die pünktlichsten der Welt. Die Verspätung eines Zuges auf der Tokaido-Shinkansen-Strecke betrug 2009 im Schnitt 36 Sekunden.

Quelle: Spiegel Online

Ich muss gestehen, ich habe den offenen Brief von Judith Holofernes an die Werbeagentur Jung von Matt mit einiger Genugtuung gelesen.

Sie antwortet darin auf eine Werbeanfrage an ihre Band „Wir sind Helden“ für die Fortführung der Werbe-Kampagne der BILD-Zeitung.

Die klare Antwort: „Ich glaub, es hackt.“

Das „ist das Per­fi­des­te, was mir seit lan­ger Zeit un­ter­ge­kom­men ist.“ … „Sel­ten hat eine Wer­be­kam­pa­gne so ge­schickt mit der Dumm­heit auf allen Sei­ten ge­spielt.“…

„Die BILD -​Zei­tung ist kein au­gen­zwin­kernd zu be­trach­ten­des Trash -​Kul­tur­gut und kein harm­lo­ses “Guil­ty Plea­su­re” für wohl­fri­sier­te Auf­stre­ber, keine wit­zi­ge so­zia­le Re­fe­renz und kein Li­fes­tyle -​Zi­tat. Und schon gar nicht ist die Bild -​Zei­tung das, als was ihr sie ver­kau­fen wollt: Hass­ge­lieb­tes, aber wei­test­ge­hend harm­lo­ses In­ven­tar eines ei­gent­lich viel schlaue­ren Deutsch­lands.

Die Bild­zei­tung ist ein ge­fähr­li­ches po­li­ti­sches In­stru­ment – nicht nur ein stark ver­grö­ßern­des Fern­rohr in den Ab­grund, son­dern ein bös­ar­ti­ges Wesen, das Deutsch­land nicht be­schreibt, son­dern macht. Mit einer Agen­da.“

Hier noch mal der Originaltext auf der Webseite von „Wir sind Helden“.

http://www.wirsindhelden.de/2011/02/warum-ihr-vielleicht-auch-hier-seid/

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Ein Artikel von Judith Holofernes von 2007, BILDbloggerin für einen Tag:
„Bild“ ist und bleibt kein Lifestyleaccessoire!