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Category Archives: Diverses

Diverses

Bild: Laternenanzünder in Stockholm im Dezember 1953. Bildquelle: Gunnar Lanz, Stockholm Stadtmuseum

Bild: Laternenanzünder in Stockholm im Dezember 1953. Bildquelle: Gunnar Lanz, Stockholm Stadtmuseum

Grossflächige Strassenbeleuchtung gibt es in Deutschland erst ab dem 17.Jhd., in Berlin z.B. ab 1678 nach einer Anordnung des Kurfürsten Friedrich Wilhelm. Den ordnungsgemäßen Betrieb und die Versorgung mit Brennstoff stellten Lampenversorger und -anstecker sicher.

Ab Anfang des 19.Jhd. (1925 in Hannover und 1826 in Berlin) stellen die Städte den Betrieb der Strassenbeleuchtung auf Stadtgas um. Nun werden nur noch sogenannte (Gas-)Laternenanzünder benötigt.

Ab dem frühen 20.Jhd. (in Berlin 1925) werden die Beleuchtungen auf Druckwellenfernzündung, spätes 20.Jhd. auf Einzelsteuerung durch Dämmerungsschalter umgerüstet. Dadurch wurden keine Laternenanzünder mehr benötigt.

Die Geschichte der Berliner Gasbeleuchtung

Wikipedia: Strassenbeleuchtung

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Ich weiß auch nicht, was mich geritten hat – Ich bin am Rosenmontag mit der Bahn auf einer Strecke gefahren, die mich über den Mainzer Hauptbahnhof geführt hat. Wahrscheinlich habe ich als Fastnachtsmuffel die Gefahr verdrängt…

In Worms haben eine Regionalbahn und ein Regionalexpress schon überhaupt nicht mehr angehalten, da sie bereits überfüllt waren. Ein ab Worms eingesetzter Sonderzug hatte glücklicherweise weit vorne eine defekte Tür, sodass sich das Feiervolk nicht bis ganz nach vorne gesetzt hat. Im vordersten Abteil war es bis Bodenheim bis auf vier gröhlende Karnevalisten relativ ruhig. Dort hielt der Zug mit dem Vorderteil leider etwas zu früh mitten am Bahnsteig, daher haben leider viele das vordere Abteil entdeckt. Aber da waren ja glücklicherweise nur noch zwei Stationen bis Mainz Hauptbahnhof übrig.

Nach Wiesbaden war die Fahrt angenehm… gähnende Leere im Zug, die arme Zugbegleiterin war dem Nervenzusammenbruch nahe – sie hatte mein Mitgefühl…

Auf der Rückfahrt dachte ich, um 17:00/18:00 Uhr wäre schon alles vorbei – falsch gedacht. Als ich in Mainz aus der Regionalbahn aus Wiesbaden steigen wollte, sah ich mich einer geschlossenen Kette kostümierter Fastnachtsfanatiker gegenüber, die entweder noch nie eines hatten oder ihr Hirn vor kurzem versoffen hatten. Auf die Idee zu kommen, dass die Passagiere aussteigen müssen um auch wieder welche einsteigen zu lassen, war wohl zuviel verlangt. Ich habe zwei Sekunden gewartet um ihnen zumindest die Chance zu geben, selbst darauf zu kommen. Zuviel verlangt, mich starrten stumm ca. 15 bunt kostümierte an. Erst auf wiederholte Bitte, dass ich doch gerne aussteigen wolle, konnte ich mich durch die Menge durchdrücken. Dass ich dabei noch wüst beschimpft wurde, brauche ich wohl nicht erwähnen.

Die Fahrt in der Regionalbahn von Mainz nach Worms war schliesslich so, wie ich es dann vermutet hatte. Lautes Gröhlen, Anrempeln, Pöbeln etc. Als zwei Bänke hinter mir ein Troll seine vernichteten Bierreserven nicht mehr bei sich behalten konnte, war ich kurzzeitig ein wenig verärgert. Na ja… Aber wo stiegen die lautesten und unangenehmsten Feiertrolle aus? Ja… In Worms

Ein Ritzenschieber … war früher ein ungelernter Arbeiter, der die Rillenschienen von Straßenbahnen sauber hielt, indem er mithilfe einer stockähnlichen Spezialschaufel oder eines kurzen und steif gebundenen Rutenbesens, der am anderen Stielende ein etwas zugespitztes Flacheisen trug, den Schmutz entfernte, der sich darin angesammelt hatte. … Der Beruf starb in den 1950er Jahren aus.

Quelle: Wikipedia