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Mit der Einführung der Vorratsdatenspeicherung stellt die Bundesregierung alle Bürger unter Generalverdacht. So können Bewegungsprofile erstellt werden und die sozialen Beziehungen der Bürger lückenlos erfasst werden. Dies stellt nach Meinung von Experten einen massiven Eingriff in die Grundrechte dar. Ganz nebenbei werden still und heimlich mit der Einführung des Begriffs „Datenhehlerei“ Whistleblower und Plattformen wie z.B. Wikileaks kriminalisiert.

ZDF Frontal 21 berichtete am 15.06.2015 über die Vorratsdatenspeicherung.  Unter anderem zeigt das Team, wie eine Visualisierung von Vorratsdaten aussehen könnte. In der Schweiz werden seit 10 Jahren Vorratsdaten gesammelt. Der Schweizer Nationalrat Balthasar Glättli hat auf Herausgabe seiner Daten geklagt und hat diese grafisch aufbereiten lassen. In einer animierten und interaktiven Zeitleiste lässt sich nachvollziehen, wo Glättli sich aufhält, wohin er sich bewegt, mit wem er kommuniziert, wann er twittert und SMS schreibt.

youtube: https://www.youtube.com/watch?v=phjo8zDB6lg

Weiterführende Informationen auf netzpolitik.org – Vorratsdatenspeicherung

Beitrag auf der Website von ZDF Frontal 21 Die unendliche Geschichte der Vorratsdatenspeicherung – Bürger unter Generalverdacht

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